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Shinobi – Heart under Blade

Ein weiteres Paradebeispiel für die asiatische Vormachtstellung im Produzieren konkurrenzlos schlechter Filme.

Im Jahr 1624 gelingt es dem Kriegsfürsten Tokugawa, den größten Teil der japanischen Clans zu vereinen und dem Volk den langersehnten Frieden zu bescheren. So lange die beiden großen Ninjadörfer „am Wasser“ und „auf den Bergen“ existieren, ist in seinen Augen aber eben dieser Frieden in Gefahr. Die in jenen Dörfern lebenden Schattenkrieger (Shinobi) werden seit Generationen von klein auf in sämtlichen Kampftechniken und Waffengattungen trainiert und verfügen über spezielle Fähigkeiten, welche sie zu übermächtigen Gegnern im Kampf und nahezu unüberwindbar machen.
Um die potentielle Bedrohung durch diese beiden Dörfer ein für alle Mal zu beseitigen, soll ein Kampf der 5 stärksten Shinobi beider Clans stattfinden, welcher ihre Macht messen und sie tödlich schwächen soll.
Dieser Plan gestaltet sich in seiner Durchführung allerdings sehr schwierig, da der Häuptlingssohn „von den Bergen“ Gennosuke und die Häuptlingstochter „vom Wasser“ Oboro in einander verliebt sind. Ein gewaltiger Konflikt ist unvermeidlich...

Und ein weiteres Mal zeigt sich, dass es immer noch einen weiteren Film gibt, der schlechter ist, als alles bisher da Gewesene. Die Produzenten waren emsig darum bemüht, möglichst viele Genres mit diesem Film abzudecken um ein breites Publikum zum Kauf einer Kinokarte zu verleiten – herausgekommen ist dabei allerdings ein Werk, welches keinen auch nur ansatzweise zu Frieden stellen kann. Die fehlenden sprachlichen und historischen Kenntnisse des Zuschauers verhindern ein angenehmes Verständnis des Films und das obwohl die Handlung nicht sonderlich schwer zu durchschauen ist. Die Hauptpersonen handeln weltfremd und häufig idiotisch, von der Bescheidenheit der schauspielerischen Leistungen gar nicht zu reden. Dialoge reinsten Schwachsinns sind Standard und werden nicht durch die oft gut ausgesuchten Schauplätze wett gemacht. Die klassischen „Martial-Arts-Kämpfe“ hätten diesen Film vielleicht noch retten können, sind diese doch für viele schon alleine ein Grund solch einen Film anzu schauen, wären die Kämpfe nicht für FSK 12 geschnitten worden und vor allem zahlreicher ausgefallen. Speziell gegen Ende baut der Film, so fern dies überhaupt möglich ist, noch weiter ab. Der Film dauert nur knappe 100 Minuten, allerdings kommt es einem doch sehr viel länger vor, fehlende Geschwindigkeit und Action fordern ihren Tribut. Der Schluss lässt sich bestenfalls als „nicht durchdacht“ bezeichnen und kommt vollkommen unerwartet, wird aber gerne und mit offenen Armen in Empfang genommen.

Dass Filme aus dem Land der Mitte nicht unbedingt zu jedermanns Geschmack gehören, ist allgemein bekannt. Ein echter Japan-Fan wird diesen Film höchst wahrscheinlich sogar genießen können, aber einem mit gutem Geschmack gesegneten Mitteleuropäer wird dieses Machwerk kaum mehr als Übelkeit und den Wunsch nach Amnesie bescheren.

In der „schlechteste Filme ever“ Bewertung: 18 von 20 Punkten
In der asiatischen Filmbewertung : 03 von 20 Punkten
In der Gesamtfilmbewertung: 02 von 20 Punkten



Phönix, 27.11.2006
27.11.06 03:41
 


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