* Startseite     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt



* Themen
     News
     Last 10 Kino
     Last 10 Dvd

* mehr
     Bewertungserklärung

* Links
     Chuck Facts
     Filme in 30sec
     Filmpalast
     Stop HipHop
     4Zockeronly






Last 10 Kino

Der Pakt

Ipswitch ist eines der ältesten und mysteriösesten Dörfer der USA und birgt ein längst vergessenes Geheimnis. Denn seit über 300 Jahren leben hier die letzten Hexer eines verschwiegenen Bundes.
Die 4 jüngsten Sprossen dieser alten Familien warten nun schon seit Jahren sehnlichst auf ihren 18ten Geburtstag, an welchem sich das gewaltige Potential ihrer Kräfte vollkommen entfalten wird. Und auch wenn das Benutzen dieser immensen Kraft zu einem rapiden Verlust von Lebenszeit führt, so ist sie dennoch sehr verführerisch.
Als der verschollene 5te des Bundes auftaucht ist ein Kampf unvermeidlich, denn er will sich die Kräfte seiner Paktbrüder aneignen und sie restlos auslöschen.


Update im Verlauf des Tages.


Phönix, 05.12.2006
5.12.06 02:36


The Grudge 2 – Der Fluch 2

Viele Jahre ist es her, seit in einem kleinen Haus in Tokio ein grausamer Mord begangen wurde. Von diesem Mord ist etwas in unserer Welt zurückgeblieben, eine dunkle und bösartige Kraft, die nach Blut und Vergeltung schreit und jeden der es wagt, das verfluchte Haus zu betreten, unweigerlich in den Abgrund des Wahnsinns und des Todes zieht.
Und ein weiteres Mal machen viele Unwissende den Fehler, den Ort des Fluches heimzusuchen, die Auslöschung der waghalsigen Naivlinge beginnt.

Der Fluch 2 ist, was seine Handlung anbelangt, noch nicht einmal für sein Genre sonderlich logisch. Die ansonsten klaren Regeln denen Horrorgestalten zu folgen haben, werden nicht ausreichend erklärt, was dem ottonormal Zuschauer egal sein dürfte, jemandem der sogar solch einem Film einen tieferen Sinn geben will, allerdings ein Dorn im Auge sein wird. Speziell der Schluss ist für Freunde der Horrortheorie mehr als unbefriedigend, allerdings durchaus zu ertragen. Wie in jedem anderen Horrorfilm auch, benehmen sich die Hauptpersonen ziemlich selbstmörderisch und naiv.
Die klassische Suche nach der versteckten Wahrheit und den Hintergründen des Fluches bietet einige gute Schockeffekte und Schreckmomente. Die Hintergrundgeschichte ist recht interessant, es bleibt aber vieles offen. Die Tatsache, dass Teile des Films zeitlich verschoben erzählt werden, sorgen für eine relativ hohe Aufmerksamkeit, oder frühes geistiges Abschalten.
Die Horrorgestalten wirken recht häufig ziemlich billig, woran auch die überwiegend dunklen Drehorte und teilweise absichtlich schlechte Bildqualität nicht viel ändern können.
Experimente mit Kammara oder Schnitt gibt es keine, ein typisches Filmkonzept mit klassischen Regeln.

Ein Horrorfilm den man sich einmal ansehen kann, aber sicherlich kein Film, der den Kauf oder das Ausleihen einer DVD rechtfertigen würde.

In der Horrorbewertung: 13 von 20 Punkten
In der Asiatischen-Filmbewertung: 17 von 20 Punkten
In der Gesamtfilmbewertung: 07 von 20 Punkten

Phönix, 28.11.2006
28.11.06 03:13


Casino Royale

Ein absoluter Klassefilm, der die Erwartungen der Fans voll und ganz erfüllt, wenn nicht gar übertrifft.

Le Chiffre ist Privatbankier für die größten Terroristen und Fanatiker unserer Zeit. Nachdem er wegen James Bond über 100 Millionen Dollar verloren hat, bleiben ihm nur zwei Optionen: warten bis die betrogenen Syndikate ihn eliminieren, oder so schnell wie irgend möglich das eingebüßte Geld wieder beschaffen. Er organisiert ein großes Pokerspiel in Montenegro, beseelt von der Hoffnung, seinen Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen zu können, doch James Bond, der beste Spieler des Mi6 wird gegen ihn antreten. Ein Spiel der Intrigen und des Verrats nimmt seinen Lauf und aus ihm kann nur ein Sieger hervorgehen...

Casino Royale hat ein durchweg hohes Erzähltempo, bei dem nicht einmal einem Nicht-Pokerspieler langweilig wird.
Es werden einem großartige Stunts und harte Action geboten, Schießereien und Zweikämpfe, bissige Selbstironie und trockener Humor, kurzum all das, was von einem Bond erwartet wird. Natürlich grenzen die Leistungen von James wieder an das Übermenschliche, darüber wird sich aber wohl sicherlich niemand aufregen. Die Entwicklung, welche James Bond in diesem Film durchmacht ist interessant anzusehen und wird durch die zahlreichen überraschenden Wendungen der Handlung bestärkt. Die Idee des Films ein wenig Licht in das Dunkle des Mi6 und der Person des James Bond zu bringen ist gut, die Durchführung gelungen. Kameraführung und Schnitt sind auf gewohnt hohem Standard. Einzig endtäuschend ist, dass auf die spezielle Bondausrüstung praktisch verzichtet wird, was den Genuss an diesem Film aber natürlich auf keinen Fall mindert.

Kaum jemand hatte Daniel Craig die Nachfolge von Peers Brosnan vor Bundesstart zugetraut. Tatsächlich gab es viele abwertende Kommentare und negative Stimmung gegen den neuen Bond, doch nach Casino Royale werden sie wohl ausnahmslos verstummen.

In der Actionfilmbewertung: 17 von 20 Punkten
In der Neo-Bond-Bewertung: 19 von 20 Punkten
In der Klassischen-Bond-Bewertung: 12 von 20 Punkten
In der Gesamtfilmbewertung: 18 von 20 Punkten

Phönix, 27.11.2006
27.11.06 18:13


Shinobi – Heart under Blade

Ein weiteres Paradebeispiel für die asiatische Vormachtstellung im Produzieren konkurrenzlos schlechter Filme.

Im Jahr 1624 gelingt es dem Kriegsfürsten Tokugawa, den größten Teil der japanischen Clans zu vereinen und dem Volk den langersehnten Frieden zu bescheren. So lange die beiden großen Ninjadörfer „am Wasser“ und „auf den Bergen“ existieren, ist in seinen Augen aber eben dieser Frieden in Gefahr. Die in jenen Dörfern lebenden Schattenkrieger (Shinobi) werden seit Generationen von klein auf in sämtlichen Kampftechniken und Waffengattungen trainiert und verfügen über spezielle Fähigkeiten, welche sie zu übermächtigen Gegnern im Kampf und nahezu unüberwindbar machen.
Um die potentielle Bedrohung durch diese beiden Dörfer ein für alle Mal zu beseitigen, soll ein Kampf der 5 stärksten Shinobi beider Clans stattfinden, welcher ihre Macht messen und sie tödlich schwächen soll.
Dieser Plan gestaltet sich in seiner Durchführung allerdings sehr schwierig, da der Häuptlingssohn „von den Bergen“ Gennosuke und die Häuptlingstochter „vom Wasser“ Oboro in einander verliebt sind. Ein gewaltiger Konflikt ist unvermeidlich...

Und ein weiteres Mal zeigt sich, dass es immer noch einen weiteren Film gibt, der schlechter ist, als alles bisher da Gewesene. Die Produzenten waren emsig darum bemüht, möglichst viele Genres mit diesem Film abzudecken um ein breites Publikum zum Kauf einer Kinokarte zu verleiten – herausgekommen ist dabei allerdings ein Werk, welches keinen auch nur ansatzweise zu Frieden stellen kann. Die fehlenden sprachlichen und historischen Kenntnisse des Zuschauers verhindern ein angenehmes Verständnis des Films und das obwohl die Handlung nicht sonderlich schwer zu durchschauen ist. Die Hauptpersonen handeln weltfremd und häufig idiotisch, von der Bescheidenheit der schauspielerischen Leistungen gar nicht zu reden. Dialoge reinsten Schwachsinns sind Standard und werden nicht durch die oft gut ausgesuchten Schauplätze wett gemacht. Die klassischen „Martial-Arts-Kämpfe“ hätten diesen Film vielleicht noch retten können, sind diese doch für viele schon alleine ein Grund solch einen Film anzu schauen, wären die Kämpfe nicht für FSK 12 geschnitten worden und vor allem zahlreicher ausgefallen. Speziell gegen Ende baut der Film, so fern dies überhaupt möglich ist, noch weiter ab. Der Film dauert nur knappe 100 Minuten, allerdings kommt es einem doch sehr viel länger vor, fehlende Geschwindigkeit und Action fordern ihren Tribut. Der Schluss lässt sich bestenfalls als „nicht durchdacht“ bezeichnen und kommt vollkommen unerwartet, wird aber gerne und mit offenen Armen in Empfang genommen.

Dass Filme aus dem Land der Mitte nicht unbedingt zu jedermanns Geschmack gehören, ist allgemein bekannt. Ein echter Japan-Fan wird diesen Film höchst wahrscheinlich sogar genießen können, aber einem mit gutem Geschmack gesegneten Mitteleuropäer wird dieses Machwerk kaum mehr als Übelkeit und den Wunsch nach Amnesie bescheren.

In der „schlechteste Filme ever“ Bewertung: 18 von 20 Punkten
In der asiatischen Filmbewertung : 03 von 20 Punkten
In der Gesamtfilmbewertung: 02 von 20 Punkten



Phönix, 27.11.2006
27.11.06 03:41





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung